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Ölfilter / überdruckventil

Verfasst: Mo 27. Mai 2019, 09:13
von ronenya
Hallo Leute,

Ich habe ein Problem. Ich habe zuletzt das Öl gewechselt. Ich habe auf Empfehlung 20W20 eingefüllt. Vorhin war 10W40.

Ich habe auch den Ölfilter gewechselt.

statt:
IMG_20190527_093850.jpg
dieser:
IMG_20190527_093840.jpg
eingebaut

So wie man sieht ist der Mann W940/1 (war hier in Forum empfohlen...) aufgeplatzt(nur beim Kaltstart zum Glück)...Wenn man beide in Hand hält merkt man, dass der FRAM deutlich schwerer ist...

Wie kann ich trotzdem mich versichern, dass das Überdruckventil nicht verstellt ist und der FRAM, weil er fester gebaut ist, einfach mehr Druck gehalten hat?

Wie funktioniert das Überdruckventil ? Kann man es einstellen ?....Habe im Reperaturhandbuch nichts gefunden :(

Re: Ölfilter / überdruckventil

Verfasst: Mo 27. Mai 2019, 16:23
von ThomasK
Hallo Ronen,

20W20 ist viel zu dünn, falls es das gibt und es kein Schreibfehler ist. 20W50 ist gut geeignet. Bei den Ölfiltern ist wichtig, dass diese ein Steigrohr innen haben, damit der Filter nicht leer läuft. Deswegen platzt aber der Filter nicht, das ist damit schneller Öl an den Nockenwellen als höchster Punkt im Ölkreislauf ankommt. Da dies aber trotzdem eine Schwachstelle ist, sollten die Nockenwellen gebohrt werden, das ist aber eine andere Geschichte.

Der Öldruck kann am Überdruckventil eingestellt werden. Wenn Du da die Kappe abschraubst siehst Du die Schraube/Schlitz. Am Anschluss für die Öldrucklampe bzw. Druckfühler kannst Du dann ein externes Ölmanometer anschließen.

Als Ölfilter kannst Du UFI (mit 02 Kennzeichnung am Ende) , Fram oder Baldwin nehmen. Ich persönlich fahre den Baldwin und kann den empfehlen.

Gruß Thomas

Re: Ölfilter / überdruckventil

Verfasst: Mo 27. Mai 2019, 20:44
von ronenya
super Antwort, danke Thomas. Nee, 20W20 ist kein Fehler leider...

Re: Ölfilter / überdruckventil

Verfasst: So 2. Jun 2019, 21:33
von ronenya
Ich habe den Baldwin Ölfilter jetzt eingebaut...das Öl auch zum 10W40 erstmal gewechselt....sieht gut aus so weit...echt manchnal ist besser selber die Hand anzulegen

Re: Ölfilter / überdruckventil

Verfasst: Mo 16. Sep 2019, 20:49
von Christian 135BC
ThomasK hat geschrieben:Hallo Ronen,

20W20 ist viel zu dünn, falls es das gibt und es kein Schreibfehler ist. 20W50 ist gut geeignet. Bei den Ölfiltern ist wichtig, dass diese ein Steigrohr innen haben, damit der Filter nicht leer läuft. Deswegen platzt aber der Filter nicht, das ist damit schneller Öl an den Nockenwellen als höchster Punkt im Ölkreislauf ankommt. Da dies aber trotzdem eine Schwachstelle ist, sollten die Nockenwellen gebohrt werden, das ist aber eine andere Geschichte.

Der Öldruck kann am Überdruckventil eingestellt werden. Wenn Du da die Kappe abschraubst siehst Du die Schraube/Schlitz. Am Anschluss für die Öldrucklampe bzw. Druckfühler kannst Du dann ein externes Ölmanometer anschließen.

Als Ölfilter kannst Du UFI (mit 02 Kennzeichnung am Ende) , Fram oder Baldwin nehmen. Ich persönlich fahre den Baldwin und kann den empfehlen.

Gruß Thomas

Hallo Thomas

Weisst Du, auf welchen Druck das Überdruckventil eingestellt werden muss?

Beste Grüsse
Christian

Re: Ölfilter / überdruckventil

Verfasst: Mo 30. Sep 2019, 10:40
von ThomasK
Hallo Ronen, das ist die Einzige "offizielle" Angabe die ich finden konnte.
Gruss Thomas

Re: Ölfilter / überdruckventil

Verfasst: Mo 30. Sep 2019, 20:11
von ronenya
Danke Thomas, ich ließ die Einstellung unverändert, da alles scheint normal zu sein wieder mit 10w40....

Re: Ölfilter / überdruckventil

Verfasst: Sa 14. Dez 2019, 17:35
von Christian 135BC
Liebe Öldruck-Interessierte
Ich habe heute - nach einer Motorrevision diesen Sommer - an meinen 2400 Coupe den Öldruck gemessen, mit 15W40 Motorenöl. Das Manometer habe ich am Oeldruckschalter für die Kraftstoffpumpe angeschlossen. Der Öldruck war bei 5'000 U/min um ca. 1 bar zu hoch (rund 7 bar). Man kann diesen gut einstellen. Nun habe ich bei 900 U/min (Leerlauf) rund 2 bar, bei 3'000 U/min rund 4 bar und bei 5'000 U/min rund 6 bar.
Beste Grüsse, Christian